Hätten Sie’s gewusst? 10 überraschende Fakten zum Thema Blackouts in Deutschland
Ohne Strom keine Heizung, keine Handys, keine Supermärkte, keine Tankstellen. Hätten Sie gewusst, wie stark ein längerer Blackout unser tägliches Leben beeinflusst? Wir liefern zehn spannende Fakten rund ums Thema Blackouts in Deutschland…
1. Der 104-Stunden-Blackout von Berlin (Januar 2026)
Es ist der längste Stromausfall in der Berliner Nachkriegsgeschichte. Im Januar 2026 legte ein gezielter Brandanschlag der linksextremen „Vulkangruppe“ auf eine Kabelbrücke im Südwesten der Hauptstadt das öffentliche Leben für über 104 Stunden komplett lahm. Rund 50.000 Haushalte und Tausende Unternehmen saßen bei zweistelligen Minustemperaturen über vier Tage lang in der Falle. Dieser Anschlag markiert eine neue Dimension der Verwundbarkeit, bei der ein einziger Brandherd eine ganze Metropole an den Rand des Kollapses brachte.
2. Sechs Tage Steinzeit im Münsterland (2005)
Einer der dramatischsten Ausfälle der deutschen Geschichte: Durch extrem schweren, nassen Schnee knickten über 80 Hochspannungsmasten wie Streichhölzer um. Etwa 250.000 Menschen waren bis zu sechs Tage ohne Strom. Bauern mussten ihre Kühe von Hand melken, und Bewohner campierten in den eigenen Häusern bei eisigen Temperaturen. Es zeigte sich, dass die Infrastruktur gegen extreme Wetterereignisse keineswegs immun ist.
3. Gezielte Sabotage: Die Infrastruktur als Zielscheibe
Nicht nur Berlin 2026, auch der Anschlag auf einen Strommast nahe der Tesla-Fabrik in Grünheide (2024) bewies: Unsere Energieversorgung ist ein Ziel für Terror und Sabotage. Solche physischen Angriffe auf Knotenpunkte können innerhalb von Sekunden die Versorgung ganzer Regionen kappen. Da die Netze am Limit operieren, reicht oft schon eine kleine Störung an der richtigen Stelle, um eine Kettenreaktion auszulösen.
4. Die Smartphone-Falle: Kommunikation stirbt zuerst
Wer glaubt, im Blackout zumindest noch telefonieren zu können, irrt gewaltig. Die meisten Mobilfunkmasten in Deutschland verfügen nur über Batteriereserven für lediglich 2 bis 4 Stunden. Danach bricht das Netz zusammen. Das Smartphone wird zum wertlosen Glasbaustein, und Notrufe sind nicht mehr möglich. Ohne Notstromlösung ist man nach wenigen Stunden von jeglicher Information abgeschnitten.
5. Trockene Leitungen: Kein Wasser, keine Toilette
In Städten und Hochhäusern ist bei einem Stromausfall auch die Wasserversorgung in Gefahr. Ohne elektrischen Druck in den Pumpwerken kommt bereits nach kurzer Zeit kein Wasser mehr aus dem Hahn. Noch schlimmer: Auch die Toilettenspülung versagt nach dem ersten Entleeren des Spülkastens. Ohne Strom wird die eigene Wohnung innerhalb eines Tages unbewohnbar.
6. Die Heizungs-Illusion: Erfrieren trotz vollem Tank
Viele Besitzer von Gas- oder Ölheizungen fühlen sich bei einem Blackout sicher. Doch die Realität ist hart: Nahezu jede moderne Heizungsanlage benötigt Strom für die Umwälzpumpen, die Steuerung und die Zündung. Fällt der Strom aus, bleibt das Haus eiskalt – egal, wie voll Ihr Gasanschluss oder Heizöltank ist. Eine Notstromquelle ist oft die einzige Möglichkeit, das Haus vor dem Einfrieren zu schützen. Der Stromverbrauch einer Zentralheizung (egal ob Öl, Gas oder Pellets) ist denkbar niedrig – ganz ohne Strom bleibt aber auch das Haus kalt.
7. Der 12.000-Kilometer-Dominoeffekt (2006)
Wie instabil das europäische Verbundnetz ist, zeigte eine simple Abschaltung einer Leitung über die Ems (für die Überführung eines Schiffes). Eine Fehlkalkulation löste eine Kaskade aus, die das Netz in drei Teile riss. Plötzlich gingen in ganz Europa, bis hinunter nach Marokko, die Lichter aus, weil im deutschen Norden eine einzige Leitung kurzzeitig fehlte. Ein Beleg dafür, wie fragil das Gesamtsystem ist.
8. Supermärkte als Sperrzonen: Versorgungskollaps nach 24 Stunden
Bereits nach wenigen Stunden ohne Strom müssen Supermärkte schließen. Nicht nur die Kühlketten brechen und Tonnen von Lebensmitteln verderben – das größte Problem sind die elektronischen Kassensysteme. Ohne Strom ist es unmöglich, Waren zu scannen oder bargeldlos zu bezahlen. Ein Einkauf von Lebensmitteln oder Wasser ist im betroffenen Gebiet dann unmöglich.
9. Milliardenverluste in Rekordzeit
Wirtschaftswissenschaftler warnen: Ein einziger Tag flächendeckender Blackout in Deutschland verursacht Schäden von bis zu 30 Milliarden Euro. Produktionsprozesse werden zerstört, Lieferketten reißen und die Wiederhochfahrdauer der Industrie kann Wochen in Anspruch nehmen. Ein Blackout ist kein kurzes Ärgernis, sondern ein ökonomischer Totalschaden für die Betroffenen.
10. Cyber-Krieg: Der unsichtbare Angreifer
Experten sind sich einig: Der nächste große Blackout könnte durch Hacker ausgelöst werden. Dass dies keine Science-Fiction ist, zeigte der Angriff auf das ukrainische Stromnetz. Da das deutsche Netz hochgradig digitalisiert ist, steht es permanent unter Beschuss durch kriminelle Gruppen und staatliche Akteure, die ganze Regionen mit einem Mausklick abschalten könnten.
Bereiten Sie sich jetzt optimal auf Blackouts vor
Dieser Bereich informiert Sie umfassend über Blackouts, erklärt deren Ursachen und gibt praktische Tipps, wie Sie sich sicher und vorbereitet durch einen Stromausfall navigieren können.

